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Chakra-Yoga: So lässt Du die Energie fließen

Beim Yoga geht es nicht nur um körperliche Ertüchtigung, sondern auch darum, die Energie in Dir wieder zum Fließen zu bewegen. Essentieller Bestandteil dieses Teils der Yoga-Lehre ist das Chakra bzw. die Chakren, also kleine Energiespiralen, die an Knotenpunkten im Körper verortet werden. Für Deine Yoga-Praxis sind sieben Chakren von besonderer Bedeutung. Wir erklären Dir, was es mit den Chakren auf sich hat und wie Du sie aktivieren kannst.

Artikel vom 27. April 2023
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Das Chakra als Tor zum Universum

Bei den Chakren, die wir für das Chakra-Yoga betrachten, handelt es sich um sieben Energiezentren im Körper, die man nicht sehen kann, die aber von besonders feinfühligen Menschen wohl gespürt werden können. Diese Chakren bilden entlang der Wirbelsäule eine senkrechte Linie, sodass die Energie im Körper gut fließen kann, so die Überzeugung alter, indischer Religionen.

Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie “Rad“ oder Kreis“. Das Wissen um die Chakren stammt aus den Schriftensammlungen der Veden und der Upanishaden. Damit haben die Chakren also dieselbe spirituelle Grundlage wie die Yoga-Lehre.

Der altindischen Lehre nach sollen die Chakren die Verbindung zwischen unserem weltlichen Körper und dem sogenannten Astralleib herstellen. Dieser Astralleib ist so etwas wie unser energetischer Leib, der sich auf spiritueller, feinstofflicher Ebene der Realität bewegt.

Der Astralleib ist als Vorstellung vergleichbar mit den außerkörperlichen Erfahrungen, die Menschen manchmal beschreiben, wenn sie sich selbst von außen beobachten können.

Eine Frau betrachtet sich selbst in einem Spiegel der vor ihr liegt

Die bekanntesten Chakren, die wir Dir im Folgenden vorstellen wollen, sind nur die hauptsächlichen Energiezentren im Körper. Der Hinduismus und Buddhismus kennen weit über 1.000 Energiepunkte.

So hängen Yoga und Chakren zusammen


Im Kundalini Yoga wird die im Wurzelchakra ruhende Kundalini-Energie aktiviert.
Diese soll die Chakren miteinander verbinden, die Chakren öffnen und so die Energie fließen lassen. Aber auch für Anhänger anderer Yoga-Lehren kann die Chakren-Arbeit ein sinnvolles Konzept sein, weil es im Yoga immer um die Balance zwischen Dir selbst und der Welt geht.

Die Yoga-Praxis mit der Chakra-Lehre zu verbinden macht auch deshalb Sinn, weil es oft eine Kombination aus Atemübungen, Meditation und körperlicher Ertüchtigung braucht, um die Chakren zu aktivieren.

Weil die Chakren-Lehre und Yoga so ein gutes Team sind, bieten viele spirituell angehauchte Trainerinnen und Trainer mittlerweile eigenes Chakra-Yoga an. Das Chakra-Yoga ist eine eigene Praxis, die sich oft ans Kundalini-Yoga anlehnt. Das Ziel der Chakra-Arbeit ist, dass alle Chakren geöffnet werden und Du somit Energien aufnehmen und abgeben kannst.

Anhänger der Chakren-Lehre sagen, dass die Energiezentren auf feinstofflicher Ebene leuchten, wenn die Chakren geöffnet sind. Aus diesem Grund sprechen Hinduismus und Buddhismus von “Erleuchtung”, wenn jemand ganz eins mit der Welt ist.

Chakren und ihre Bedeutung

Chakra-Yoga: 7 Chakren des Körpers und Erklärung ihrer Bedeutung

Dabei hat jedes Chakra seine ganz eigene Bedeutung und entfaltet bei der Blockade des Chakras auch unterschiedliche Effekte. Gleichzeitig symbolisiert jedes Chakra einen Bewusstseinszustand, den Wir der altindischen Lehre nach auf dem Weg zur Erleuchtung durchlaufen. Schauen Wir uns die sieben Chakren einmal an!

Das Wurzelchakra – Ich bin

Das Wurzelchakra sitzt im Steißbein am unteren Ende der Wirbelsäule. Es steht für Dein Selbstvertrauen, aber auch für Deine Verbundenheit mit der Welt und für Deine Lebens­kraft. Ist das Wurzelchakra blockiert, soll es Darm- und Knochenprobleme verursachen und Antriebslosigkeit, Misstrauen sowie Existenzangst hervorrufen.


Das Sakralchakra – Ich fühle

Dein Sakralchakra findest Du eine handbreit unter dem Bauch­nabel. Dieses Chakra symbolisiert Kreativität, Genuss, Freude, Beziehung und Fortpflanzung. Bei einer Blockade des Chakras sollst Du Einsamkeit, Neid, Eifersucht, einen Libidoverlust und Essstörungen erleben.


Das Nabelchakra – Ich handle

Das Nabelchakra findet sich auf Höhe des Magens, ungefähr zwischen Deinem Bauchnabel und dem Solar Plexus. Hier verortet die Chakrenlehre den Sitz Deiner Persönlichkeit. Außerdem soll das Nabelchakra unsere Energiereserve darstellen. Ist es blockiert, kannst Du unter Minderwertigkeitsgefühlen, Kraftlosigkeit, Aggression und einem verlangsamten Stoffwechsel leiden.

Das Herzchakra – Ich liebe

Wie der Name schon verrät, sitzt das Herzchakra im Herzen. Es ist das Zentrum der Liebe, steht für Toleranz, Mitgefühl und Hingabe. Eine Blockade soll innere Leere, Lieblosigkeit, Probleme mit dem Herzen, Asthma oder Allergien nach sich ziehen.


Das Halschakra – Ich spreche

Du findest das Halschakra im Kehlkopf. An diesem Ort steht es für das Zentrum der Kommunikation und den Ort Deiner eigenen Wahrheit. Es soll Dir helfen, Deine innere Stimme zu hören. Bei einer Blocke des Halschakras merkst Du womöglich den sprichwörtlichen Kloß im Hals. Außerdem kann eine Blockade zu Problemen dabei führen, Deine Gedanken zu formulieren. Ebenso sollen Schüchternheit, Heiserkeit und sogar Mandelentzündungen möglich sein.


Das Stirnchakra – Ich sehe

Zwischen den Augenbrauen findest Du das Stirnchakra, das auch als “das Dritte Auge” bezeichnet wird. Es soll der Sitz der Intuition und des Verstandes sein sowie Einsicht in weltliche und spirituelle Belange gewähren. Ist das Stirnchakra blockiert, machen sich Sorgen, Ängste und Alpträume breit. Ebenso soll eine Blockade Stress und Kopfschmerzen nach sich ziehen.


Das Kronenchakra: Ich verstehe

Das letzte Chakra, das wohl wichtigste noch dazu, ist das Kronenchakra. Dieses findest Du im Scheitel, am höchsten Punkt Deines Kopfes. Hier steht es für Freiheit, Demut vor dem Göttlichen, für den Schlüssel zur Spiritualität und als Tor zum Universum. Wer es schafft, alle sieben Chakren zu öffnen, soll über das Kronenchakra wahre Erleuchtung erfahren, so die Lehre.
Bei einer Blockade des Kronenchakras drohen allerdings Unzufriedenheit, geistige Erschöpfung, genauso wie Lebens- und Sinnkrisen. Ebenso soll die Blockade an dieser Stelle das Ein- und Durchschlafen erschweren sowie eine Immunschwäche verursachen.

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Die Wirkung von Chakra-Yoga

Chakra-Yoga wird folgende Effekte nachgesagt:

  • Es reduziert Stress.
  • Chakra-Yoga lindert Ängste.
  • Die Praxis verbessert die Schlafqualität.
  • Chakra-Yoga kann die Laune heben.
  • Ebenso aktiviert es den Stoffwechsel.
  • Darüber hinaus stärkt Chakra-Yoga das Bewusstsein für Dich selbst.

Alles Humbug?
Keineswegs! Allgemeinmediziner wissen, dass sich da, wo die Chakren verortet sind, tatsächlich die sieben großen Nervenzentren des Körpers befinden.


Diese Asanas helfen bei der Chakren-Arbeit

Die meisten Einheiten des Chakra-Yogas verbinden Asanas für verschiedene Chakren miteinander, damit Du die Energie in Deinem Körper gleichmäßig zum Fließen bringen kannst. Allerdings kannst Du mit verschiedenen Asanas bestimmte Chakren gezielt ansprechen und so punktuell Besserung herbeiführen. Die Übersicht zeigt Dir, welche Asanas für die einzelnen Chakren besonders geeignet sind.

Dieses Chakra willst Du aktivierenDiese Asanas helfen Dir dabei
Wurzelchakra
der Baum, die Pyramide, der Stuhl, der herabschauende Hund
Sakralchakra
die Katze, die Kuh, der herabschauende Hund, der sitzende Winkel
Nabelchakra
das gedrehte Dreieck, der gedrehte Halbmond, das Boot, die seitliche Krähe
Herzchakra
der Schneidersitz, der Bogen, die Kobra, der Pflug, der Fisch
Halschakra
der Schulterstand, der Pflug, der Bogen, die Heuschrecke
Stirnchakra
der Halbmond, die Kindspose, der Adler
Kronenchakradie Pyramide, der Krieger I, das Shavasana, der Lotussitz, der Handstand

Genauso wie im Ayurveda verfolgt die Lehre der Chakren einen ganzheitlichen Ansatz. So bekommst Du die Möglichkeit, mit Deiner Yogapraxis Körper, Seele und Geist als Einheit zusammenzuführen.

Mit unserem Yoga Kurs für Einsteiger kannst Du einige der genannten Asanas direkt üben und in Deine Yoga Praxis übernehmen. Unsere Trainerin Stefanie zeigt Dir ganz genau, wie die Asanas richtig ausgeführt werden. Hier erfährst Du mehr zum Yoga Kurs.

Für euch schreibt:
Stefanie Schmidt

Als zertifizierte Yogalehrerin und Yogatherapeutin erfüllt es mich, diese Jahrtausende alte Übungspraxis mit all ihren positiven Effekten an Dich weitergeben zu können.

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