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12 effektive Übungen gegen Rückenschmerzen

Ein gesunder Rücken ist entscheidend für Dein Wohlbefinden, doch unser Alltag ist vor allem von Dauersitzen, zu wenig Bewegung und Fehlbelastungen geprägt. In unserem Artikel zeigen wir Dir 12 wirksame Übungen gegen Rückenschmerzen, die Du dank kurzer Videoanleitungen ganz einfach in Deinen Alltag integrieren kannst. Werde aktiv für Deine Rückengesundheit und lerne mit uns sanfte Methoden, um Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern – ganz nach Deinem eigenen Zeitplan. 

Artikel vom 11. Dezember 2023
Inhalts­verzeichnis
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Rückenkurs-Trainerin Lisa Felgentreff
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Lisa
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Warum sind Übungen bei Rückenschmerzen wichtig? 

Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen, das auf verschiedene Lebensgewohnheiten und Faktoren zurückzuführen ist. Dabei wird zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen unterschieden. Während sich spezifische Schmerzen auf konkrete Ursachen wie Bandscheibenvorfälle oder Verletzungen zurückführen lassen, ist bei unspezifischen Schmerzen oft keine medizinische Ursache erkennbar. Sie werden in der Regel durch eine ungesunde Lebensweise wie zu häufiges Sitzen oder Fehlbelastungen gefördert und gehören heute zu den häufigsten Schmerzauslösern.

Sind die Schmerzen einmal da, nehmen viele Menschen häufig eine Schonhaltung ein, die die Schmerzen und Verspannungen jedoch weiter manifestieren und dadurch verschlimmern. Regelmäßige Bewegung, bestimmte Sportarten und gezielte Übungen sind deshalb wichtig, um Muskeln und Faszien zu dehnen und zu stärken, die Gelenke zu mobilisieren und Blockaden zu lösen.
Doch Vorsicht: Nach Operationen, Verletzungen, bei starken und langanhaltenden Schmerzen oder bei ernsteren Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis solltest Du vorher unbedingt ein Arzt konsultieren.

In unserem Artikel zu Rückenschmerzen findest Du zudem einen detaillierten Überblick über mögliche Ursachen und Symptome von Kreuzschmerzen sowie weitere Therapieansätze, um Deine Rückengesundheit gezielt zu fördern. 

12 Übungen gegen Rückenschmerzen für Zuhause: Dehnen, Mobilisieren, Stabilisieren und Kräftigen

Frau bei Übungen gegen Rückenschmerzen

Übungen zur Dehnung, Mobilisation, Stabilisierung und Kräftigung spielen eine entscheidende Rolle, um Rückenschmerzen ganzheitlich entgegenzuwirken und wirksam vorzubeugen.

  • Dehnungsübungen sind wichtig, um die Muskulatur wieder zu entspannen und geschmeidig zu halten und die Flexibilität Deines gesamten Bewegungsapparates zu fördern.
  • Mobilisationsübungen sind darauf ausgerichtet, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern. Dadurch wird die Flexibilität Deiner Muskeln und Bänder erhöht, die Durchblutung gesteigert sowie Steifheit und Spannung reduziert.
  • Stabilisationsübungen hingegen konzentrieren sich darauf, die stabilisierende Muskulatur rund um Deine Gelenke zu stärken.
  • Kräftigungsübungen zielen darauf ab, die Muskulatur insgesamt zu stärken. Entscheidend ist dabei, sowohl die großen Muskelgruppen als auch die kleinen, tieferliegenden Muskelpartien anzusprechen.

Im Folgenden stellen wir Dir einige grundlegende Dehn-, Bewegungs-, Stabilisations- und Kräftigungsübungen vor, die sämtliche Bereiche Deines Rückens stärken und mobilisieren. Deine Trainerin Lisa zeigt und erläutert Dir die korrekte Ausführung dieser Übungen, um für Dich eine maximale Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten.

Beachte zudem folgende Übungstipps:

  • Wärme Dich gut auf, um Verletzungen effektiv vorzubeugen.
  • Vermeide ruckartige Bewegungen.
  • Überschreite bei bestehenden Verletzungen nicht Deine Belastungsgrenze, um eine Verschlimmerung zu vermeiden. 
  • Integriere die Übungen regelmäßig in Deinen Alltag, um die Wirksamkeit der Übungen zu fördern.
  • Spreche bei sehr starken oder chronischen Schmerzen sowie nach OP’s, Verletzungen oder ernsteren Erkrankungen wie Arthrose mit Deinem Arzt, ob die Übungen für Dich geeignet sind.

3 Dehnungsübungen für Deinen Rücken

Übung 1: „Die Palme“

Ziel der Übung ist die Dehnung der seitlichen Rumpfmuskulatur und Verbesserung der Beweglichkeit der Wirbelsäule. 

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Durchführung:

  • Platziere Deine Füße etwa in hüftbreitem Abstand voneinander.
  • Beim Einatmen hebe beide Arme über Deinen Kopf, bis sich Deine Handflächen berühren.
  • Nimm eine aufrechte Position ein und beginne beim Ausatmen, Deinen Oberkörper langsam nach rechts zu neigen.
  • Beim Aufrichten zur Mitte atmest Du erneut ein.
  • Achte darauf, dass Dein Oberkörper weder nach vorne noch nach hinten kippt und Deine Hüfte sich jeweils in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
  • Wiederhole die Übung im Wechsel nach links und rechts. 

Tipp: Eine aufrechte Haltung ist entscheidend! Achte darauf, dass Dein Oberkörper weder nach vorne noch nach hinten kippt. Beim Neigen nach rechts atmest Du aus und schiebst gleichzeitig die Hüfte nach links, beim Zurückkehren zur Mitte atmest Du ein. Beim Neigen nach links atmest Du aus und schiebst gleichzeitig die Hüfte nach rechts, beim Zurückkehren zur Mitte atmest Du ein.

Übung 2: „Die Rückenneige“ 

Ziel der Übung ist die Mobilisation der Wirbelsäule in extensorischer Richtung, also eine Dehnung nach hinten. 

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Durchführung: 

  • Setze Dich in den Fersensitz und stütze beide Hände in Dein Becken.
  • Initiiere die Bewegung, indem Du Deinen Kopf nach hinten neigst und Deinen Oberkörper in diese Richtung kippst. Dabei wird der Brustkorb nach vorne geschoben.
  • Achte während der gesamten Übung auf eine gleichmäßige Atmung. 

Tipp: Achte darauf, während der gesamten Übung gleichmäßig zu atmen. 

Übung 3: „Seitliche Wirbelsäulenmobilisation im 4-Füßler-Stand „

Ziel der Übung ist die Beweglichkeit der seitlichen Wirbelsäule zu steigern.  

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Durchführung: 

  • Nimm die Position des Vierfüßlerstands ein. Achte auf einen geraden Rücken und darauf, dass Deine Hände unter den Schultergelenken und Deine Knie unter den Hüftgelenken positioniert sind.
  • Beginne damit, den Rippenbogen und die Beckenkämme seitlich einander anzunähern und atme dabei ein.
  • Mit der Ausatmung kehre zurück in die Ausgangsposition.
  • Wechsle dann zur anderen Seite. 

Tipp: Achte darauf, dass Dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt. Atme aus, wenn Du den Rippenbogen und den Beckenkamm zusammenführst, und ein, wenn du wieder zur Mitte zurückkehrst. 

3 Mobilisationsübungen für den Rücken

Übung 4: „Katze-Kuh“

Ziel der Übung ist die Beweglichkeit der Wirbelsäule durch Beugung und Streckung zu fördern, während gleichzeitig die großen Rückenstrecker leicht gekräftigt werden. 

Die Katze-Kuh ist eine wirksame Übung für den gesamten Rücken und hilft z.B. auch gegen Schmerzen im unteren Rücken und der Lendenwirbelsäule. Wenn Du in diesem Rückenbereich besonders oft unter Beschwerden leidest, empfehlen wir Dir unser besten Übungen gegen Schmerzen im unteren Rücken.

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Durchführung: 

  • Nimm die Position des Vierfüßlerstands ein.
  • Platziere Deine Hände unter den Schultergelenken und die Knie unter den Hüftgelenken.
  • Beim Ausatmen krümme Deine Wirbelsäule nach oben zu einem Katzenbuckel und forme eine runde Position.
  • Mit dem Einatmen drücke Deinen Rücken in ein geführtes Hohlkreuz und ziehe die Schulterblätter zueinander. 

Tipp: Im Vierfüßlerstand achte darauf, dass Dein Rücken in der Ausgangsposition gerade ist. Beim Ausatmen krümmst du Deinen Rücken, und beim Einatmen gehst Du in ein geführtes Hohlkreuz über. 

Übung 5: „Rotieren mit stehendem Kopf“

Das Ziel der Übung bestht darin, die Beweglichkeit Deiner Wirbelsäule in rotatorischer Richtung zu fördern, insbesondere in Hals- und Brustwirbelsäule. Zusätzlich trägt jene zur Mobilisation bei. 

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Durchführung: 

  • Platziere Deine Füße in etwa hüftbreitem Abstand und halte eine aufrechte Körperhaltung ein.
  • Die Hände legst du locker auf dem Brustbein ab, die Schultern ziehen weg von den Ohren, und der Oberkörper wird abwechselnd nach rechts und links gedreht.
  • Beim Drehen nach rechts oder links atmest Du aus, während Du bei der Rückkehr zur Mitte einatmest.
  • Achte darauf, dass Dein Becken während der Drehungen stabil bleibt und beide Beckenknochen nach vorne ausgerichtet sind. Dein Kopf bleibt dabei fest nach vorne gerichtet. 

Tipp: Halt eine aufrechte Position ein: Achte darauf, dass Dein Oberkörper aufgerichtet ist. Beim Drehen nach rechts atmest du aus, und beim Zurückkehren zur Mitte atmest du ein. Achte darauf, dass Dein Kopf sich nicht mitbewegt. 

Übung 6: „Zusammenrollen und Aufrollen“

Hier besteht das Ziel der Übung die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu verbessern, sowohl in Beugung als auch in Streckung. 

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Durchführung:

  • Positioniere Deine Füße in etwa hüftbreitem Abstand und lasse Deine Arme entspannt herabhängen.
  • Neige Dein Kinn in Richtung Brust und beginne, Dich Wirbel für Wirbel nach unten zu beugen, wobei Du langsam ausatmest. Halte dabei Deine Arme und Deinen Kopf locker.
  • Wenn Du die untere Position erreicht hast, rolle Dich ebenfalls Wirbel für Wirbel langsam nach oben und atme dabei behutsam ein. 

Tipp: Halte eine aufrechte Haltung, bei der Dein Oberkörper aufrecht ist. Atme aus, während Du Dich nach vorne beugst, und atme ein, während Du Dich aufrichtest. 

3 Stabilisationsübungen für den Rücken

Übung 7: „Kreuzheben“ 

Diese Übung dient der Stärkung der gesamten Rückenmuskulatur. 

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Durchführung: 

  • Platziere Deine Füße etwa schulterbreit auseinander und verschränke Deine Arme vor der Brust.
  • Beim Einatmen neige Deinen Oberkörper nach vorne, wobei Dein Rücken gerade bleibt.
  • Mit der Ausatmung richte Dich anschließend wieder auf. 

Tipp: Achte darauf, dass Dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt. Atme ein, wenn Du Deinen Oberkörper leicht nach vorne neigst, und atme aus, wenn Du wieder nach oben kommst. 

Übung 8: „Pointer (statisch)“ 

Durch diese Übung zielst du darauf ab, Deine Rumpfmuskulatur zu stabilisieren.  

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Durchführung: 

  • Nimm die Position des Vierfüßlerstands ein. Achte darauf, dass Deine Hände unter den Schultergelenken und Deine Knie unter den Hüftgelenken stehen.
  • Strecke Deinen rechten Arm nach vorne und Dein linkes Bein nach hinten aus. Dabei zeigt der Daumen nach oben, und der Fuß wird angewinkelt.
  • Halte die Position für etwa 30 Sekunden und wechsle dann die Seite. 

Tipp: Halte Deinen Rücken bei der gesamten Übung in einer geraden Position und atme gleichmäßig weiter. 

Übung 9: „Becken-Liegestütz“ 

Das Ziel der Übung besteht darin, die Rumpfmuskulatur zu stabilisieren und kräftigen. 

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Durchführung: 

  • Setze Dich auf Deine Unterlage und stütze Dich mit beiden Armen nach hinten ab. Deine Beine sind lang nach vorne ausgestreckt.
  • Hebe jetzt das Becken nach oben, sodass eine Linie zwischen Brustkorb und Beinen entsteht, und senke es dann wieder ab. 

Tipp: Hebst Du Dein Becken an, atmest Du aus; legst Du es wieder ab, atmest du ein. Achte darauf, eine gerade Linie zwischen Oberkörper und Beinen zu bewahren. 

3 Kräftigungsübungen für den Rücken

Übung 10: „U-Halte Flieger (statisch)“

In der statischen Variante wird die Körperspannung über mehrere Sekunden gehalten. Dadurch kräftigst Du gezielt die tiefliegende Rückenstreckermuskulatur, die Schulterblattstabilisatoren und die Muskulatur der Lendenwirbelsäule. Diese Haltearbeit verbessert Deine Rumpfstabilität, unterstützt eine aufrechte Körperhaltung und hilft, Haltungs- und Sitzbeschwerden im Alltag vorzubeugen. Zudem fördert das statische Halten die Körperwahrnehmung und muskuläre Ausdauer im Rückenbereich.

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Durchführung: 

  • Lege Dich auf den Bauch und platziere Deine Arme in U-Form neben Deinem Kopf.
  • Hebe nun den Oberkörper, Kopf und die Arme vom Boden ab und halte die Position. Deine Füße sollten dabei auf dem Boden bleiben.
  • Versuche während der gesamten Übung gleichmäßig zu atmen und halte nicht die Luft an. 

Tipp: Versuche während der gesamten Übungsausführung gleichmäßig weiter zu atmen.

Übung 11: „U-Halte Flieger (dynamisch)“

Bei der dynamischen Variante hebst und senkst Du Arme, Oberkörper und Beine rhythmisch. Dadurch wird nicht nur die Rückenmuskulatur aktiviert, sondern auch die Beweglichkeit und Durchblutung im gesamten Rückenbereich verbessert. Die Übung stärkt besonders die Rumpf- und Schultermuskulatur, fördert eine gesunde Bewegungskontrolle der Wirbelsäule und trägt zur Lockerung von Verspannungen bei. Durch den Wechsel von Anspannung und Entlastung wird der Rücken zugleich mobilisiert und gestärkt.

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Durchführung: 

  • Lege Dich auf den Bauch und platziere Deine Arme in U-Form neben Deinem Kopf.
  • Beim Ausatmen hebe den Oberkörper, Kopf und die Arme vom Boden ab, halte die Position kurz.
  • Mit dem Einatmen senke Deinen Oberkörper wieder auf den Boden ab.
  • Wiederhole die Übung. Deine Füße sollten dabei auf dem Boden bleiben.
  • Versuche während der gesamten Übung gleichmäßig zu atmen und halte nicht die Luft an. 

Tipp: Wenn Du Deinen Oberkörper anhebst, atmest Du aus. Wenn du ihn wieder ablegst, atmest Du ein.

Übung 12: „Hände zusammendrücken“

Die Übung verbessert die Körperstabilität und kräftigt den Schultergürtel, was eine aufrechte Haltung und eine Entlastung der Nacken- und oberen Rückenmuskulatur unterstützt. Gleichzeitig fördert sie die bewusste Körperspannung und verbessert die Haltungskontrolle im Alltag.

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Durchführung: 

  • Platziere Deine Füße in hüftbreitem Abstand.
  • Bringe beide Hände vor der Brust zusammen, sodass sich die Handflächen berühren.
  • Beginne nun, beide Hände aktiv zusammenzudrücken, wobei beide Schultern unten bleiben und die Ellenbogen seitlich vom Körper abgespreizt sind.
  • Achte während der Übung auf eine gleichmäßige Atmung. 

Tipp: Atme während der gesamten Übung gleichmäßig weiter, und lasse Deine Schultern locker auf deinem Brustkorb ruhen. 

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Was Dir noch hilft: Tipps bei Rückenschmerzen 

Kreuzschmerzen kannst Du auch im Alltag durch verschiedene Maßnahmen gezielt entgegenwirken. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin D, Calcium und Proteinen, die die Gesundheit von Knochen und Muskeln effektiv unterstützt.
  • eine ergonomische Körperhaltung entlastet Deine Wirbelsäule und kann dazu beitragen, Rückenschmerzen vorzubeugen. Zum Beispiel kann eine optimale Sitzposition im Büro, die richtige Höhe von Tischen und Stühlen sowie die Nutzung von unterstützenden Hilfsmitteln dazu beitragen, Belastungen auf den Rücken zu minimieren. 
  • regelmäßige Bewegung und gezieltes Kräftigungstraining z.B. mit unseren Übungen können Deine Muskulatur zusätzlich stärken und die Wirbelsäule stabilisieren. 

Insgesamt ist eine ganzheitliche Herangehensweise wichtig, die sowohl Ernährung, Bewegung als auch ergonomische Anpassungen berücksichtigt, um das Haltungsbewusstsein zu fördern, den Rücken zu entlasten und Rückenschmerzen zu reduzieren.

Mit unseren 9 Tipps für einen gesunden Rücken kannst Du diese Herangehensweise noch weiter fördern. Bei anhaltenden Beschwerden ist es jedoch immer wichtig, dass Du einen Arzt oder Physiotherapeuten aufsuchst, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. 

Hinweis auf Onlinekurs mit Übungen bei Rückenschmerzen

Häufige Fragen – FAQ

Welche Übungen sollte ich bei Rückenschmerzen vermeiden?

Vermeide Übungen mit schwerem Heben, ruckartigen Bewegungen oder starkem Hohlkreuz. Auch Sit-ups oder Crunches, die den unteren Rücken belasten, können kontraproduktiv sein.

Welcher Sport stärkt den Rücken?

Rückenfreundliche Sportarten sind Schwimmen (Rücken- und Kraulschwimmen), Radfahren (mit gerader Haltung), Wandern, Yoga und Pilates. Diese fördern Kraft, Flexibilität und Stabilität der Rückenmuskulatur.

Wie oft und wie lange soll ich die Rückenübungen machen?

Damit Rückenübungen wirksam sind, kommt es vor allem auf Regelmäßigkeit an. Ideal ist es, die Übungen mehrmals pro Woche, am besten täglich für 10 bis 15 Minuten, durchzuführen. So stärkst Du die Muskulatur, verbesserst Deine Haltung und beugst neuen Schmerzen vor. Wichtig ist, die Bewegungen kontrolliert und ohne Schmerzen auszuführen. Qualität geht vor Quantität! Wenn Du neu beginnst, reichen wenige Minuten, die Du nach und nach steigern kannst.

Für euch schreibt:
Lisa Felgentreff

Als ehemalige Leistungssportlerin und zertifizierte, medizinische Fitnesstrainerin, weiß ich, wie wichtig ein gesunder Rücken ist. Gemeinsam verbessern wir Deine Rückengesundheit.

Mehr über Lisa
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